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Heimersheimer Landskrone Spätburgunder - Grosses Gewächs

QUALITÄTSWEIN TROCKEN
GUTSABFÜLLUNG
WEINGUT DEUTZERHOF
MAYSCHOSS/AHR

Der Name dieser Lage ist dem Vulkankegel „der Landskrone“ entlehnt. Sie schließt an den Heimersheimer Burggarten an und zieht sich Richtung des Rheines bis zu den Obstwiesen Bad Bodendorf’s. Unterbrochen wird die Lage durch den Ort Lohrsdorf und dem anschliessenden Taleinschnitt, welcher hinauf zum Golfplatz führt. Die ins flachere abfallenden Lagen zum Rhein hin wurden nach dem Befall durch die Reblaus weitestgehend aufgegeben.
Die Landskrone hat eine südliche Ausrichtung. In den steilen Lagen finden sich neben dem Schiefer auch Lehm, Löß, Grauwacke und Basalt. Auch hier stehen noch alte zum Teil wurzelechte Spätburgunderreben.

In den Jahren 2001 bis 2006 wurden die besten Trauben aus dieser Lage zum Großen Gewächs gekeltert. Stark im Ertrag reduziert, wurden hier nur ca. 25-30 hl/ha gelesen.

Nach der selektiven Handlese werden die Beeren entrappt und die Maische wird für die Kaltmazeration herunter gekühlt. In sehr guten Jahren, wenn die Beeren voller Saft sind, wird am zweiten Tag ein Saftabzug für den Spätburgunder Rosé "Saumon de l'Ahr" gemacht. Da wir das Verhältnis von Saft zu Schalen und Kernen verändert haben, kommt es zu einer natürlichen Konzentration des Weines - übrigens die einzige Art der Konzentration, welche uns als VDP.Weingut erlaubt ist. Nach drei bis vier Tagen füllen wir die Maische von Hand in einen der Holzbottiche. Die Wärmeschleifen im Bottich-inneren werden auf 20 Grad Celsius eingestellt, damit die natürlichen Hefen ein perfektes Millieu für Ihre Arbeit haben. Während der Gärung wird die Temperatursteuerung umgestellt. Sobald der Gärprozess über 30 °C erreicht, springt die Kühlung an. Nach 10 bis 12 Tagen sind die Hefen im wahrsten Sinne des Wortes fertig und haben den Fruchtzucker in Alkohol umgewandelt. Nach der Gärung warten wir noch ein paar Tage, bis der Maischekuchen von selbst absinkt. Erst jetzt kommt der Wein auf die Presse und wird vorsichtig mit kurzen Druckphasen und langsamer Druckerhöhung schonend gepresst.

Der Jungwein kann im Stahltank sedimentieren, d.h. Trubstoffe und abgestorbene Hefen setzen sich am Boden ab. Dieser Vorgang ist nach ein paar Tagen abgeschlossen und erst jetzt kommt der Wein in den Keller.

Das Grosse Gewächs vom Spätburgunder aus der LANDSKRON reift in den 228-Liter-Fässern der Tonnelerien Rousseau und Chassin aus Burgund. Dieses feinporigen und gut abgelagerten Eichenhölzer wurden leicht geflämmt. Dadurch unterstützen wir den mineralischen Charackter bedingt durch den Einfluss des Schiefers und die Kraft und Opulenz bedingt durch die schweren Böden. Nach 12 Monaten wird der Wein ein weiteres Mal abgezogen - noch einmal vom abgelagerten Trub getrennt. Bis zur Füllung nach 18 Monaten wird der Vorgang noch zwei Mal wiederholt. Hierdurch ist der Wein jetzt so klar, dass er ohne die extrem mechanische Anstrengung einer Filtration gefüllt werden kann.

Der Spätburgunder aus der Heimersheimer Landskrone ist ein charaktervoller und kräftiger Burgunder. Die Fruchtnoten gepaart mit der Kraft des Bodens machen diesen Wein zu einem Erlebnis!

Ein kräftiges Rubin-rot mit Duft nach dunklen Früchten wie Cassis und Brombeer aber auch würzigen Noten von Sandelholz und Tabak. Nach guter Reife auf der Flasche kommen auch ein Hauch Schokolade und gereifte Pflaume.Am Gaumen verschmelzt dies alles zu einer angenehmen Einheit, wobei die Aromen noch lange am Gaumen bleiben. Ein Wein für Weihnachtsganz oder zu Wildgerichten mit fruchtiger Soße.

Heute werden die Trauben für den Grand Duc oder Caspar C verwendet.

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